Wenn es Herbst wird, es öfters regnet und die Sonne tiefer steht, beginnt hier die Pilzsaison. Im Wald riecht es herrlich frisch und aromatisch. Am Wochenende trifft man in den umliegenden Wälder Menschen aller Altersgruppen, die mit Weidenkörben, Gummistiefeln, Pilzmesser und Thermoskanne ausgestattet, gebückt durch das Unterholz steigen. Dieses Jahr ist ein ausgesprochen gutes Pilzjahr. Selbst ein blindes Huhn wie ich hat innerhalb einer Stunde seinen Korb voller Pilze. Es genügt, sich an einen beliebigen Ort im Wald zu stellen und sich umzuschauen. Die braunen Kappen der Maronen oder Steinpilze springen einem förmlich in die Augen. Hat man sich erst einmal gebückt und den ersten Pilz abgeschnitten, findet man mit Sicherheit gleich den nächsten und so geht es weiter und weiter, bis der Korb voll ist.
Nach dem Sammeln stellt sich natürlich die Frage, was man mit 10 Kilo Pilzen denn nun macht. Die Freude des Findens und Sammelns ist vorbei und es geht an die Arbeit. Putzen, schneiden und dann kochen, einlegen oder trocknen. Gegessen haben wir in den letzten Tagen Pilze en masse, sauer eingelegt und getrocknet auch.
Unglaublich wie verschrumpelt und klein Pilze aus einem Korb werden können. Es waren doch so viele und so große!
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